COLD BURN: NEW YORKER WINTER
Von Justin Sorensen
Es beginnt in der blauen Stille, dort, wo der Tag sich langsam auflöst und die Nacht sich wie ein tiefer Atemzug sammelt. Formen verschwimmen. Das Licht verflüchtigt sich. Die Luft schärft sich mit einer Art schöner Gefahr. Drei Gestalten gleiten in diese Ruhe hinein, als würden sie einem Ruf folgen, den nur sie hören können. Ihr Atem steigt auf wie Rauchsignale. Ihre Bewegung fließt auseinander, bricht, setzt sich neu zusammen und wird zu etwas, das mehr Instinkt ist als Handlung. Und dann, fast unbemerkt, verlagert die Stadt um sie herum ihr Gewicht.
New York beobachtet sie vom Rand aus - uralt und ruhelos, ein Riese, der sich hinter dem Schleier regt. Die Straßen flackern. Die Dunkelheit bewegt sich. Jeder Schritt landet mit dem Gefühl, dass die Welt kippt, sich öffnet, sie tiefer hineinzieht. Die Nacht neigt sich ihnen entgegen mit einem Puls, der ihren eigenen spiegelt. Und in dieser geladenen, elektrischen Stille steigt das Gefühl auf. Cold Burn.
Foto / Kreativ: Justin Sorensen (IG: @justinsorensen_)
Assistent: Tanner Hoffarth (IG: @tanner_hoffarth)
Läufer: Jamie Morrissey (IG: @jamiemorr)
Läufer: Jacques Morel (IG: @vicky_martinez7)
Läuferin: Vicky Martinez (IG: @jmorel_jr)


